Kommunikationstraining

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Kommunikationstraining


mit Frau Suwelack und Herrn Amatulli



In diesem Jahr verlief der Unterricht auf Norderney etwas anders als in den vorherigen Jahren. 
Anders als in den letzten Jahren wurden keine Fächer wie Mathematik oder Deutsch unterrichtet, sondern Fächer wie zum Beispiel „Kommunikationstraining“. Das Kommunikationstraining fand unter der Leitung von Frau Suwelack und Herrn Amatulli statt und bereitete den Schülerinnen und Schülern viel Freude. Der Unterricht dauert zwei Stunden und war sehr abwechslungsreich gestaltet, sodass keine Langeweile aufkam.

Der Unterricht begann und die Schüler waren sofort in ihrem Element. Zuerst ging es um das „Aktive Zuhören“. Aktives Zuhören, das bedeutet, dass der Zuhörer dem Erzähler nicht nur still zuhört, sondern wie das Wort „aktiv“ schon beschreibt, an der Kommunikation teilnimmt. Sei es verbal, durch Nachfragen, Paraphrasieren, Zusammenfassen oder auch durch das Interpretieren verschiedener Dinge (eigene Gefühle ansprechen). Der Zuhörer kann auch nonverbal zu einer positiven Kommunikation beitragen, wie zum Beispiel durch Augenkontakt, Kopfnicken oder eine dem Gegenüber zugewandte Haltung. Eines ist bei beim aktiven Zuhören besonders zu beachten, es sollte sich um ehrliches offenes Interesse des Gegenübers handeln.


 


 

Kurz darauf sprach Herr Amatulli das Thema Metakommunikation an. Dabei handelt es sich um das richtige Handeln bei verbalen Angriffen beziehungsweise bei kritischem Hinterfragen während einer Kommunikation. Dabei kann man auf verschiedene Weisen reagieren: Man kann denjenigen kontrolliert Ignorieren oder spontan aus dem Bauch heraus entscheiden.
 Metakommunikation bedeutet, dass man den demjenigen, der die Störung verursacht hat, ein kurzes Feedback gibt. Man kommuniziert also über Kommunikation. Der Gesprächspartner wird darüber informiert wie man über sein Verhalten denkt.
 Zum Beispiel: „Ich versuche dir seit 20 Minuten klarzumachen, warum ich mich gestern geärgert hatte. Du hast mich bis jetzt zehnmal unterbrochen.“

Nachdem das Thema Metakommunikation abgeschlossen war, hatten die Schülerinnen und Schüler eine kurze Pause. Danach wurden vier Schüler ausgewählt und gingen nach draußen um ein Rollenspiel einzuüben. Das Rollenspiel handelte von einer Diskussion über das Thema „Handyverbot in der Schule“. Die auserwählten Vier gaben sich viel Mühe ihre Rollen so überzeugend wie nur möglich zu spielen und hatten dabei eine Menge Spaß.

Das letzte Thema des Unterrichts waren die „Ich-Botschaften“. Dabei handelt es sich um eine Art der Kommunikation, bei der sich der Gesprächspartner nicht direkt angegriffen fühlt. Wenn man jemandem zum Beispiel sagt „Nie redest du mit mir!“ handelt es sich um eine Du-Botschaft. Sagt man ihm oder ihr dagegen „Ich finde es schade, dass wir nicht mehr so gut miteinander reden können.“, so handelt es sich dabei um eine Ich-Botschaft. Der Sinn liegt auf der Hand: Die Du-Botschaften werden vom Empfänger als herabsetzend oder ablehnend empfunden, wohingegen die  Ich-Botschaften viel positiver und gleichzeitig netter klingen. 
Nachdem das letzte Thema abgeschlossen worden war, war das Kommunikationstraining unter der Leitung von Frau Suwelack und Herrn Amatulli auch schon beendet. 
Insgesamt hat es uns, den Schülerinnen und Schüler, viel Freude bereitet.


Text und Gestaltung: Dominik Weis



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