Wattwanderung

Startseite  » Schulleben  » Fahrten  » Oberstufe  » Norderney  » 2008  » Highlights  » Wattwanderung

Wattwanderung

Die Wattwanderung war ein großes Highlight für die Jahrgansstufe. Statt des Unterrichts trafen sich an drei Tagen hintereinander jeweils zwei verschiedene Klassen, um mit Pauli, dem Inselführer, das Watt zu besuchen. Am Mittwoch (13.8.) waren die 10a und 10d, Donnerstag war die Klasse 10b (14.8) und am Freitag (15.8.) die 10c zusammen mit der 10e an der Reihe. Allerdings durfte leider nur die letzte Gruppe die Führung bei strahlendem Sonnenschein und Wärme erleben und somit eine "Schlacht im Watt" wagen.


Ein kleiner Vorgeschmack:

 


Am Nachmittag des jeweiligen Tages traf sich die Gruppe, zusammen mit den Lehrern und dem Insulaner Pauli, auf dem Appellplatz um ins Watt zu gehen, welches auf der anderen Seite der Insel lag. Auf dem Weg quer über Norderney, präsentierte unser Wattführer uns die Kläranlage der Insel und das Sonnensystem, welches maßstabgetreu abgebildet war.


Die Gruppe auf dem Weg:


Als wir auf dem Deich ankamen, wo wir unsere Rucksäcke und Schuhe zurückließen, ging es endlich hinunter ins Watt. Gespannt verfolgten wir, wie Pauli uns eine Pflanze zeigte, die im Schlick wächst. Ihr Name ist Queller, ein Salz speicherndes Gewächs und früher ein wichtiges Nahrungsmittel auf langen Seereisen, da sie viel Vitamin C enthält. Einige aus der Gruppe probierten sie und fanden, sie schmecke wie Salzstangen.


Die Fläche mit dem Queller:


Wir folgten unserem Wattführer durch die Algen hinüber zu der Stelle, an der er uns die Wattwürmer zeigte. Die kleinen Kothäufchen wiesen darauf hin, dass dort viele dieser Tiere anzutreffen waren, und sogleich wurden wir Zeuge, wie Pauli sie mit seinem Spaten ausgrub. Die Würmer schieden Jod aus, wenn man sie in der geschlossenen Hand schüttelte. Dieses durften einige Schüler selbst erfahren. Danach wagten es auch einige, die Wattwürmer zu essen, wobei ein paar Mädchen sich sehr ekelten. Paulis Anweisung war, sie ohne zu kauen hinunterzuschlucken. 


Nicht jeder fand Gefallen an den Würmern:


Danach präsentierte er uns an der gleichen Stelle auch noch Herzmuscheln, die wir öffnen sollten. Doch niemanden gelang es, außer Pauli, der uns austrickste, und eine Muschel benutze die schon vorher offen war.
Als es tiefer hinein ins Watt ging, kamen wir an eine Stelle an der viele Krebse vorzufinden waren. Ein paar Schüler konnten es nicht lassen und ärgerten sie, darauf folgte ein kleines Zwicken der Schalentiere.
Doch kurz danach gingen wir schon weiter, dort sanken wir bis zu den Knien in den Schlick ein und dies war auch der Grund, warum eine große "Schlammschlacht" ausbrach. An der gleichen Stelle trauten sich einige der Gruppe, Garnelen aus dem neben liegendem Wasser des Meeres zu essen. Als es nach einiger Zeit wieder zurückging, nahmen alle noch ein schnelles Bad in der Nordsee um nicht völlig schlammbedeckt ins Heim zurückzukehren.


Herr Himmelmann nahm auch an dem Bad teil:


Müde und erschöpft kam die Gruppe an und wurde von den anderen Schülern mit Nasezuhalten begrüßt. Erst da bemerkten die Meisten, dass der Schlick aus dem Watt nicht nur weiche Haut machte, sondern auch einen üblen Geruch mit sich trug. Diesen wollte man möglichst schnell loswerden und manche mussten dabei sogar das Abendessen ausfallen lassen, weil sie lieber duschen wollten.


Jetzt noch schnell den Deich überqueren, dann ist es geschafft.

Hier ein Bild von Pauli, dem Insulaner.

Alle lauschen gespannt, was es über den Queller zu erfahren gibt.

Der Wurm wird aus der Erde geholt,...

 ...schnell noch eine Nahaufnahme...

...bevor der Wurm verspeist wird.

 Auch diese Pflanze kann man essen.

Und weiter geht es...

...zu den Krebsen.

Die Schlacht hat begonnen...

...wie man unschwer erkennen kann.

 Ein Schlammmonster ist dem Watt entstiegen!

Schlag doch ein!

Jetzt geht es schnell zurück zum Heim.

Nach dem Duschen wird die stärkende Mahlzeit eingenommen.


Startseite

zurück

Text und Gestaltung: Theresa Häger

Styled with Metro UI CSS