2007 TopSim Basics Zwischenrunde

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Zwischenrunde TopSim Basics: 
 Ein betriebswirtschaftliches Simulationsprojekt bei der FHDW Paderborn am 14.03.2008

Das GSN hat die Nase vorn

Das Glück (lat. fortuna) ist - wie jeder weiß - launenhaft. Mal schwimmt man auf der Welle des Erfolgs, mal spült es einen ganz nach unten. Deswegen muss sehr viel mehr dazukommen, als auf die wankelmütige Glücksgöttin zu setzen, will man ein Unternehmen langfristig profitabel halten. Betriebswirtschaftliches Wissen, strategisches Denken, Marktbeobachtung, Fingerspitzengefühl und natürlich ein bisschen Glück (also doch!) müssen eingebracht werden, will man gegen die nicht schlafende Konkurrenz bestehen.
Vier Teams - vom Gymnasium St. Michael, Gymnasium Nepomucenum Rietberg und gleich 2 Teams vom Gymnasium Schloß Neuhaus - standen sich in der 2. Runde des Planspiels TopSim Basics gegenüber, um den Sieger für die Finalrunde in OWL zu ermitteln. Dreieinhalb Stunden lang beratschlagten die Teams in drei Durchgängen, welche Strategie angesichts der starken Konkurrenz die beste sei, um am Markt erfolgreich zu sein. Für das leibliche Wohl in den kurzen Pausen war bestens gesorgt.
So hatte jedes Team ein eigenes Büro in den vorzüglich ausgestatteten Räumen des Gastgebers und Veranstalters FHDW (=Fachhochschule der Wirtschaft) neben dem Heinz-Nixdorf-MuseumsForum. Herr Jäsche als Organisator des Projekts hatte bei den Oberstufenschülern kein Motivationsproblem (obwohl sich die Mitschüler von Benjamin, Deniz & Co am Freitagnachmittag längst in die Osterferien verabschiedet hatten) und hatte beim Gruppencoaching sogar noch einige bescheidene Tipps auf Lager. Und bei der Auswertung machte er es dann richtig spannend, ehe das Siegerteam vom GSN sein Diplom in Händen hielt.
 

Beim Gastgeber Herr Jäsche instruiert noch einmal die Gruppen.
Die Teilnehmer in Erwartungshaltung - noch ohne Unterlagen, Ideen usw. Deniz, Mareen und Benjamin arbeiten sogar mit einem eigenen Programm
Ilona, Leonie, Frank-Ingo und David noch bei der Arbeit Die späteren Gewinner schon vorab
 bei bester Laune


In der Endabrechnung lagen alle Teams recht dicht beieinander. Die besten betriebswirtschaftlichen Entscheidungen traf das aus Teilnehmern der Jahrgangsstufe 12 und 13 zusammengesetzte Team des GSN. Ilona Fingerhut (13), Leonie Beermann (12), Frank-Ingo Meith (13) und "Chef" David Ewering hatten das bestellte Produkt mit seinen geforderten Stückzahlen hergestellt und komplett verkauft, hatten also keine kostenträchtigen Lagerbestände mehr, hatten dazu ihre Fertigungsstraße ausgelastet. Es gab keinen abzuzahlenden teuren Überziehungskredit mehr - und der Belegschaft ging es auch noch gut.
Den 3. Platz erreichte das 2. GSN-Team aus der Jgst 13 mit Mareen Dyballa, Deniz Wilde und Benjamin Koch; es hatte zwar kräftig investiert, die Werbetrommel für sein Produkt gerührt und seine Fertigungsstraße ausgelastet, konnte aber am Ende die Produktnachfrage nicht befriedigen und hatte auch nicht seine Verschuldung abgebaut.
Eines aber haben alle mitgenommen: Investitionen - und wenn auch nur in Zeit und Informationen - lohnen sich, nämlich für das eigene Know-how und Fortkommen und für das zielorientierte Arbeiten im Team.
Frau Nicolin-Sroka als Initiatorin der Kooperation mit der FHDW war natürlich mächtig stolz auf die guten Platzierungen.
 

Herr Jäsche begründet präzise, wer gewonnen und wer sich verkalkuliert hat Während in den Seminarräumen die Köpfe rauchten, herrschte "draußen" Frühlingsatmosphäre
Die Innenhöfe der FHDW luden eigentlich zum Verweilen ein ... auch das HNF, in dem parallel die Ausstellung "Zahlen, bitte!" ihren PI-Day hatte
 


Das von der FHDW für die Teilnehmer(innen) verliehene Diplom macht sich nicht nur auf den Abiturzeugnissen gut, sondern ist auch im Rahmen des am Ende der Schullaufbahn erreichten persönlichen Portfolios ein nicht zu unterschätzender Baustein für Bewerbungen in Unternehmen und hier und da sogar an Universitäten und Fachhochschulen.
Wer sich in der Endrunde Anfang Mai in Paderborn gut platziert, darf sogar auf eine Einladung großer Unternehmen in OWL zu einem Informationsgespräch hoffen.

 

Text, Fotos, Gestaltung:
Rainer Sroka, Eva Nicolin-Sroka




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