Kooperation des GSN und Neuhäuser Geschäften für den guten Zweck

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Abschluss des Schultüten-Projekts

Mit ihrem Projekt „Kunsttüten für Schultüten“ haben Neuhäuser Schüler in den vergangenen Wochen fast 2.500 Euro an Spendengeldern für Flüchtlingskinder aus der Gemeinde gesammelt. „Dieses Ergebnis hätten wir nie ohne die Unterstützung der Neuhäuser Kaufleute geschafft“, betont Schulleiter Bernhard Gödde, denn die haben die im Kunstunterricht angefertigten Einkaufstüten in ihren Geschäften zum Verkauf angeboten.

Die prall gefüllten Spendendosen konnten von den engagierten Schülern, die ihre Ideen zum Thema „Willkommenskultur“ in Bildern ausgedrückt hatten, nun aus den verschiedenen Geschäften abgeholt werden. Allein im Schuhgeschäft Lamskemper kamen dadurch 600 Euro zusammen. „Die liebevoll gestaltete Spendendose reichte gar nicht aus, wir mussten das gespendete Geld in zwei zusätzlichen Kartons aufbewahren“, freut sich Ingeborg Stümmler, Inhaberin des Schuhhauses, über die gute Resonanz bei ihren Kunden.

Mit der ersten Hälfte des Geldes wurden bereits vor Schuljahresbeginn viele Dinge für den Schulstart gekauft. Neben Schreib- und Unterrichtsmaterialien wurden die neuen Erstklässler auch mit Rucksäcken und Sportzeug ausgerüstet. Mit der zweiten Hälfte sollen nun auch Bücher für die Eltern angeschafft werden, die damit Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache besuchen können.

Doch nicht nur im erreichten Ergebnis sieht Schulleiter Gödde einen positiven Beitrag seiner Schüler, ebenso sieht er großes pädagogisches Potential in sozialen Projekten am GSN. „Wir leisten damit auch einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der uns anvertrauten Schüler. Sie lernen, dass sie durch ihr Handeln ihre Umgebung positiv beeinflussen können, sie erfahren Selbstwirksamkeit und Wertschätzung und entwickeln dadurch zweierlei: Mut und Demut.“

Schüler vom GSN und das Verkaufsteam vom Schuhhaus Lamskemper ergänzen sich:Kunstlehrer Nicolas Vredenburg mit Barbara Peitz und Geschäftsinhaberin Inge Stümmler (von links) sowie den Verkäuferinnen Katy Liß, Diana Kram und Gabi Born (von rechts)


Text: Diana Kamp
Bearbeitung: Jana Einheuser

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